Changing Elements
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27. Juni 2015
Elbhangfest, Grottenwirtschaft

Juni 11 - Elbhangfest

 

Was soll ich schreiben? Es hat Spaß gemacht, mal wieder vor Leuten zu spielen, auch wenn's nicht allzu viele waren. Es war aber auch windig und ungemütlich vor der Grottenwirtschaft... 

Alles begann mit Verspätung und einem etwas chaotischen Nachmittagsset. Der aus Radeberg mit der Technik anreisende Teil der Band hatte aus unerfindlichen Gründen das Bedürfnis, sich in den Festumzug einzureihen, was eine geringfügige Verlängerung der Fahrzeit vom Körnerplatz zur Grottenwirtschaft mit sich brachte.

Das Auspacken und Aufbauen brauchte seine Zeit, außerdem musste für unsere neuste Errungenschaft - ein CE-Banner - ein geeigneter Platz gefunden werden.

Zeitgleich zu den Auftritten der Bands fand unterhalb der Grottenwirtschaft eine Präsentation historischer Motorboote statt, die nicht nur laut war, sondern auch von der Grottenwirtschaft aus moderiert wurde, so dass wir nur in den Pausen, wenn mal ein Dampfer vorbei wollte oder neue Boote zu Wasser gelassen wurden, ein, zwei Liedchen spielen konnten. Aber zum Warmspielen war's OK, sofern der kalte Wind sowas wie Wärme überhaupt zuließ. Zu allem Überfluss krabbelten ständig kleine schwarze Käfer auf meinen Tasten rum...

Nach uns spielten die Kollegen der Straight Water Band in gewohnt zurückhaltender Manier auf, nur der neue Bassist genoss die Freiheiten, die ihm Jans drahtloses Funkübertragungsset bot, sichtlich. Wesentlich rockiger versuchten COSMIC NOISE, dem Publikum einzuheizen, mit begrenztem Erfolg. Wenn die Grottenwirtschaft wenigstens Glühwein im Angebot gehabt hätte ... vom Bier wurde einem ja nur noch kälter ...

Durch Motorbootrennen und diverse Umbauten verzögerte sich unser zweiter Auftritt bis 21:00. Schade, einigen Fans war das dann schon zu spät. Ein Grüppchen Unentwegter harrte jedoch aus und jubelte uns zu, und ich muss sagen, wir waren trotz sparsamer Probenarbeit im Vorfeld gut drauf und spielten gut zusammen. Die Beschallungsmaschinerie war diesmal so aufgebaut, dass wir uns alle ganz gut hörten, vor allem Stefan, der mitsamt seiner Schießbude von drei brüllenden Amps umgeben war. Ich hoffe, er hat keinen bleibenden Schaden davongetragen.

Also, wie gesagt, mir hat's Spaß gemacht, auch wenn ich gegen Ende, als es dann auch noch auf mein Klavier regnete, etwas die Lust verlor. Trotzdem - danke an die Mannschaft der Grottenwirtschaft, wir kommen gern nächstes Jahr wieder.

Inge

 

Fotogalerie der Grottenwirtschaft

 

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