Changing Elements
NÄCHSTER GIG:
27. Juni 2015
Elbhangfest, Grottenwirtschaft

Mai 09 - irgendwo im Erzgebirge

 

Axecuter´s comment

 

genauer gesagt in Breitenbrunn fand etwa zur Jahresmitte Streich Nummer zwei statt. Nun ja, wir freuten uns wie Atze, hatten fleißig geprobt und fuhren eines samstags ins Erzgebirge. Die Hinfahrt war recht abenteuerlich, da Stefan vorne weg fuhr. Und da der Drummer keinen Plan von der Gegend hatte, verließ er sich auf sein Navi... und war verlassen. Naja, nicht ganz, denn wir kamen an, auch wenn wir sinnlose Kreise im Erzgebirge zogen.

Angekommen gab´s erstmal eine herzliche Begrüßung vom Pospiechclan und ein bissl Bier. Das Wetter war ziemlich pissig, im wahrsten Sinne des Wortes. Nach Begutachtung der Lokalität einigten wir uns drauf "Open Air" zu spielen. Zwei Pavillons wurden eiligst zusammen gesucht und aufgestellt. Unter denen bauten wir Instumentarium und Technik auf und warteten gespannt darauf, loslegen zu dürfen.

Ein heftiger Regenschauer zwang das gesamte Auditorium zu einer hektischen Suche nach Unterschlupf. Einige fanden diesen unter einem Vordach, so auch der Grill, und einige zwängten sich unter unsere Pavillons, was noch verhängnisvolle Folgen haben sollte.

Nachdem der Regen sich verpisst hatte, konnte es losgehen. Vor uns hüpften vor Begeisterung 4 1/2 Menschen auf und ab. Der Rest hat sich ans Lagerfeuer verdrückt, um dem kalten Wind ein wenig zu entgehen. Nun ja, angesichts dieser Spalter war zumindest meine Stimmung ziemlich schnell im Arsch. Meine Bewegungsfreiheit war durch aufgematschten Boden eh ziemlich eingeschränkt. Trotz allem haben wir das Set recht souverän zu Ende gespielt, auch wenn es fast niemanden interessierte. Von der Stimmung und Atmosphäre war das wohl der beknackteste CE-Gig aller Zeiten, obwohl wir spieltechnisch wesentlich besser waren als noch vor Jahren auf dem Schloß Nickern in Dresden.

Naja, ziemlich gefrustet, ob des schlechten Wetters und der negativen Einstellung einiger Anwesender unseren Bemühungen gegenüber, haben wir zusammengepackt und uns mit einer Ladung Bier ans Lagerfeuer gesetzt, um den Tag noch halbwegs gediegen ausklingen zu lassen. Am nächsten Morgen haben wir dann ein tolles Frühstück genießen dürfen, die Pavillons abgebaut und uns aus dieser, zumindest in jenen Tagen unwirtlichen, Gegend verabschiedet.

Ich, für meinen Teil, vergesse diesen Gig lieber schnell, obwohl er unweigerlich zu unserem Weg dazu gehört und schon deshalb nicht ganz unwichtig war.

 

Axecuter

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