Changing Elements
NÄCHSTER GIG:
27. Juni 2015
Elbhangfest, Grottenwirtschaft

Juni 12 - Elbhangfest

 

Axecuter´s comment

Elbhangfest Part III - wir waren zum dritten Mal geladen zum ehrwürdigen Elbhangfest.

Für mich begann der Tag ziemlich in der Frühe mit einer Weiterbildung. Es hieß also zum ersten Mal für mich nicht während des Abbaus und Verladens des Equipments vorglühen, sondern brav zuhören, was der Meister spricht! Interessant war´s trotzdem...

 

Gegen halb eins wackelte ich dann los Richtung Elbfähre, setzte über den großen Strom und erreichte bierdurstig unser Domizil. Inge und Ed harrten schon erwartungsvoll der Dinge, die uns noch ereilen sollten und tranken schonmal ein Bier. Bei einer heißen Diskussion über das laufende EM-Turnier und einigen Bier warteten wir auf das Eintreffen der ersten Band. Ohne die war ein kompletter Aufbau nicht möglich.

 

Wenn ich mich recht erinnere, erschien die Edith Böhm Combo so gegen zwei. Just in diesem Moment hielt es keinen mehr von uns auf seinem Sessel. Wir stürmten die Garage, in der Schnaps von Knutamat derweil begonnen hatte, sein Schlagzeug aufzubauen, und bauten, stellten und beschrifteten allerlei Kabel und Kanalzüge. Nach gelungenem Aufbau und Soundcheck legte die Edith Böhm Combo los und verwöhnte den geneigten Hörer mit folkigen Klängen. Ich verbrachte einen großen Teil deren Gigs hinter der Konsole und drehte Knöpfe und schob Regler, wie es Ed mir zuvor geheißen hat.

Nach diesem Hörgenuss gab´s eine traditionelle Umbaupause, nach welcher wiederum sich COSMIC NOISE die Ehre gaben. Gewohnt souverän spielten die Kosmonauten ihr Set und begeisterten das Publikum mit allerlei Liedgut rund um das Weltenall und die dick bemantelten Helden, die dieses für die daheim Gebliebenen erkunden. Ein wenig enttäuscht war ich von deren Drummer, der doch ungewöhnlich große Probleme mit dem Festhalten seiner Sticks hatte. Während ich hinter der Konsole vor mich hindämmerte und hin und wieder ein Knöpfchen drehte, musste ich immer wieder von meinem Sitze aufspringen und die Sticks zusammensammeln, die er scheinbar mit Vorliebe für mich in der Garage verteilte.

          

Nach dem Set von COSMIC NOISE hieß es wieder umbauen und bereitmachen für den eigenen Gig. Ed schraubte wieder in Höchstform an der Technik, um uns so gut wie perfekt klingen zu lassen. Halbwegs pünktlich begannen wir unser Set. Diesmal gab es auch keine störenden Motorbootrennen, gegen die es sich so schlecht anlärmen lässt. Wir kamen soweit ganz gut durch, bis plötzlich mein Mikrofonkabel alle Isolierungen von sich streckte und mit irgendeinem meiner Worte den letzten Strömling durchließ und damit das Zeitliche segnete. Nun ist es in einer Welt, in der es ihm besser gehen sollte als in der unsrigen. Schnell hatte Ed mich umgekabelt und es konnte weiter gehen. Leider kam der Gesang an diesem Abend nie wieder so gut wie vorher beim Publikum an. Nun ja, sollte ich mal in den Himmel kommen, dann ist das Kabel gut beraten, wenn es schnell all seine Drähte in die Hand nimmt und mir nie wieder unter die Augen tritt. Für uns verlief der Gig trotz allem recht gut. Ich hatte ein gutes Gefühl und hörte auch seitens des Publikums danach viel Gutes. Also danke an die Grottenwirte und bis zum nächsten Elbhangfest.

Nach uns spielten dann noch Knutamat auf. Sie lieferten dem Auditorium eine Mischung aus Punk und Rock. Nach unzähligen Bier hielt es uns nicht mehr lange auf der Bank fest und wir traten mit der DVB den Heimweg an.

Alles in allem gelungen würde ich sagen und dann Prost bis 2013.

Fotos: Inge (1-5, 8), R. Gladasch (6, 7)

 

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